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Schottische Klänge und Cat Stevens
«Nur Kurt» im Thirsty Lion. Nur Kurt? Ja, nur der Sänger Kurt Sawalies, der seit einigen Jahren alleine auf Tournee geht. Er ist Vollblutmusiker. Er lebt, um Musik zu machen. Das denkt jedenfalls der Zuhörer, wenn Alleinunterhalter Kurt die Bühne betritt, sich auf den Barhocker schwingt, seine Gitarre nimmt, ein paar Knöpfchen an der Musikanlage drückt und dann ins Mikrofon spricht. Kurt macht nämlich gerne mal einen kleinen Scherz mit seinem Publikum.
Er begeistert mit seiner Musik, die in verrauchte und schummerige Pubs passt, in denen es nach Guinness, Kilkenny und Whisky riecht. So ein Ambiente bietet der Thirsty Lion in Perfektion, und die Gemütlichkeit und die gefühlvolle Musik werden die Zuhörer in schöne Träume versinken lassen . Die Musik ist unter anderem von Cat Stevens, Pink Floyd, Barclay James Harvest und Simon & Garfunkel, immer wieder durchzogen von irischen oder schottischen Traditionals wie «Whisky In The Jar», «Drunken Sailor» oder «The Wild Rover».
Kurt schaut eigentlich ernst aus, aber wenn er singt, verändert er sich. Er schließt die Augen, schlägt die Saiten an, verzieht sein ganzes Gesicht, so als würde er jeden Ton leben, wenn er «Father And Son», «Wish You Were Here» oder «Bridge Over Troubled Water» singt.
Seinen Gesang lässt er, mit ein paar technischen Tricks, sogar zweistimmig erklingen. Im vergangenen Jahr wurde der gebürtige Mönchengladbacher zum ersten Mal zum dreitägigen Folkfestival nach Loch Lomond, in Schottland, eingeladen – und wenn er das Gehör der Schotten für sich gewinnen konnte, dann ist das vielleicht so etwas wie ein Qualitätssiegel. Acht CDs hat Kurt mittlerweile produziert.
Beginn ca. 21.00 Uhr, der Eintritt ist, wie immer im Thirsty Lion, frei!! |